Wichtige Regeländerungen ab dem 01.07.2009 mit Erläuterungen

4.1.1 Eine Mannschaft setzt sich aus höchstens 12 Spielern, einem Trainer, einem Trainerassistenten, einem Physiotherapeuten und einem Arzt zusammen. Bei „FIVB- und World-“ Wettbewerben für Aktive kann sich eine Mannschaft aus höchstens vierzehn (14) Spielern zusammensetzen. (Diese Regel wird im DVV-Spielverkehr nicht angewendet.)
5.1.2.3 Der Spielkapitän darf nur bei Abwesenheit des Trainers Auszeiten beantragen.
11.2.2.2 Das Berühren des gegnerischen Feldes mit jedem Körperteil oberhalb der Füße ist erlaubt, sofern dadurch das Spiel des Gegners nicht beeinflusst wird. (Die Füße bzw. ein Teil der Füße müssen dabei in der eigenen Spielfeldhälfte bzw. dem eigenen Spielraum bleiben!)
11.3.1 Der Kontakt eines Spielers mit dem Netz ist kein Fehler, außer die Berührung beeinflusst das Spielgeschehen.
11.3.2 Die Spieler dürfen Pfosten, Spannseile oder jeden anderen Gegenstand einschließlich des Netzes selbst außerhalb der Antennen berühren, vorausgesetzt, dass das Spiel dadurch nicht beeinflusst wird.
11.4.4 Ein Spieler beeinflusst das gegnerische Spiel u.a. durch:
  • Berührung des weißen Bandes an der Netzoberkante oder der oberen 80 cm der Antennen während seiner Spielaktion, oder

  • Vorteilnahme durch die Netzberührung während seiner Spielaktion, oder

  • Erlangung eines Vorteils gegenüber dem Gegner, oder

  • Aktionen, die den Gegner bei dessen erlaubtem Versuch, den Ball zu spielen, behindern.

  • Wenn man nach Berühren des gegnerischen Feldes mit jedem Körperteil oberhalb der Füße einen Schweißfleck auf der gegnerischen Spielfeldhälfte hinterlässt, ist dies auch eine Beeinflussung des gegnerischen Spiels!

  • Eine Berührung des Gegners ist nicht zwangsweise eine Beeinflussung, nur wenn dieser dabei Behindert wird, an einen Ball zu kommen!
15.2.1 Normale Spielunterbrechungen dürfen ausschließlich vom Trainer oder in dessen Abwesenheit vom Spielkapitän beantragt werden. (Wenn ein Trainer-Assistent die Aufgaben des Trainers übernommen hat, darf nur dieser Auszeiten beantragen!) Der Antrag wird durch Zeigen des entsprechenden Handzeichens gestellt, wenn der Ball aus dem Spiel ist und bevor der Pfiff zum Aufschlag erfolgt ist.
15.10.3a Der eigentliche Antrag auf Wechsel ist das Betreten der Wechselzone durch den/die spielbereiten Wechselspieler, wenn der Ball aus dem Spiel ist und vor dem Pfiff zum Aufschlag.
15.10.3b Ist der Wechselspieler nicht spielbereit, wird der Wechsel zurückgewiesen, und die Mannschaft erhält eine Sanktion wegen Verzögerung.
15.10.3c Der Antrag auf Wechsel wird vom Schreiber oder vom 2. Schiedsrichter angenommen und durch die Benutzung eins Summers oder einer Pfeife angezeigt.
15.10.4 Beabsichtig eine Mannschaft, gleichzeitig mehr als einen Wechsel durchzuführen, müssen alle Wechselspieler zur selben Zeit in die Wechselzone betreten, um zum selben Antrag zu gehören. Die Wechsel werden dann nacheinander – ein Paar nach dem anderen – durchgeführt.
19.1.1 Jede Mannschaft hat das Recht, aus ihrer Spielerliste bis zu zwei (2) spezialisierte Defensivspieler, Liberos, zu benennen.
19.1.2 Alle Liberos müssen vor dem Spiel im Spielberichtsbogen in die dafür vorgesehenen speziellen Zeilen eingetragen werden. (Sollte nur 1 Libero-Zeile vorhanden sein, dann den 2. Libero unter Bemerkungen eintragen!)
19.3.2.3 Eine Austauschaktion nach dem Pfiff zur Ausführung des Aufschlags, aber vor dessen Ausführung, soll nicht zurückgewiesen werden. Nach Ende des Spielzuges muss eine mündliche Ermahnung erfolgen. Bei wiederholten verspäteten Austauschaktionen muss das Spiel sofort unterbrochen und eine Sanktion wegen Verzögerung erteilt werden. Die als nächstes aufschlagende Mannschaft ergibt sich aus der Folge dieser Sanktion.
19.3.2.5 Die Folgen einer unrechtmäßigen Libero-Austauschaktion sind dieselben wie bei einem Rotationsfehler.
22.2.3.3 Bei einem Fehlerhaften Angriff eines Hinterspielers oder Liberos zeigen beide Schiedsrichter entsprechend den Regeln 22.2.3.1 bzw. 22.2.3.2 an.
23.3.2 Der 1. Schiedsrichter darf wieder den ausgeführten Block eines Hinterspielers oder den Blockversuch eines Liberos abpfeifen.
24.3.2.4 Der 2. Schiedsrichter darf wieder den fehlerhaften Angriff eines Hinterspielers oder des Liberos abpfeifen.