Landesoberliga Herren

Noch keine Punkte und Pokal-Aus

26.10.2017 von Chris Beyer

Rot-Weiß Weißenfels ist im zweiten  Heimspiel unter Zugzwang

In der Tabelle haben die Oberliga-Volleyballer des SV Rot-Weiß noch keine Punkte auf dem Konto gegen den Abstieg. Trotzdem zeigte die Mannschaft in den vergangenen Wochen teilweise guten Sport. Schon bei der Heimpremiere gegen Reform Magdeburg forderte man den Favoriten phasenweise  ordentlich. Auch am letzten Spieltag, beim 1:3 gegen den Regionalligaabsteiger MTV Wittenberg, zeigte der Satzgewinn, dass mit etwas mehr Konstanz und Disziplin durchaus Überraschungen möglich sind. Ohne Kapitän und Zuspieler Markus Esche, der  in Wittenberg wegen einer Grippe nicht spielen konnte, ärgerte das Team die Lutherstädter über weite Phasen. Am Ende waren es vor allem Konzentrations- und Kraftprobleme, die einen durchaus möglichen Punktgewinn verhinderten.

Am letzten Wochenende mussten die Beyer-Mannen dann zum Pokalspieltag nach Magdeburg, wo sie wieder auf die WSG Reform trafen, die mit einer Vielzahl von ehemaligen Zweit- und Drittligaspielern als heißester Aufstiegskandidat der Liga gilt. Auch dort waren trotzt widriger Umstände (Verletzungen, Stau bei der Anreise etc.) gute Ansätze zu sehen. Äußerst knapp in allen drei Sätzen (25:21, 25:23, 25:23) musste jedoch auch hier die Niederlage hingenommen werden. Nun gilt es, endlich Zählbares einzufahren und im Abstiegskampf Punkte zu sammeln. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft am Samstag (16 Uhr, Inge-Schanding-Halle) gegen den USC Magdeburg II damit anfängt und sich für ihre Leistung belohnt! Die Zweitvertretung des USC kommt mit dem wahrscheinlich jüngsten Team der Liga nach Weißenfels. Derzeit liegt der USC auf Rang 6 der Tabelle und konnte nach dem schweren Auftaktprogramm (Reform, Ballenstedt und Wittenberg) den ersten „Dreier“ gegen die Oldies vom USV Halle II einfahren. Ergänzt mit einigen erfahrenen Akteuren ist es das vorrangige Ziel, den Jungen Spielern den Weg zur „Ersten“ des USC (derzeit in der Regionalliga) zu ebnen. Diesen durchaus sinnvollen Weg ist vor einigen Jahren auch Rot-Weiß-Trainer Chris Beyer gegangen, um anschließend knapp neun Jahre für die „Erste“ des USC aufzulaufen. Gastgeschenke werden aber wahrscheinlich nicht verteilt!

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